— 25—
ſelten war, an den Wochentagen die Burſche und Mäd⸗ chen der Umgegend tanzen lehrte.
Unter den andern war ein großer ſtracker alter Ge⸗ ſell, mit einer geſunden Geſichtsfarbe und ſilbernem Haare und einem kleinen runden weißen Hute. Er war im Begriff, einen Lehmkübel auf die Schutern zu nehmen, hielt aber inne und ſchaute mit einem leichten Funkeln ſeines blauen Auges auf Scott, als erwartete er, daß anch die Reihe an ihn käme, denn der alte Burſche wußte, daß er ein Liebling Scotts war.
Scott redete ihn mit leutſeligem Ton an und forderte eine Priſe Tabak von ihm. Der alte Mann zog eine hornene Doſe hervor.„Pah, Mann,“ ſagte Scott, anicht dieſe alte Doſe. Wo iſt die ſchöne franzöſiſche, die ich Euch von Paris mit brachte?«
„Wahrlich, euer Gnahden,“ verſetzte der alte Burſche, seine derlei Dohſe, wie jehne, iſt nicht für Werktaage.“⸗
Als wir den Steinbruch verließen, ſagte mir Scott, er habe, als er die Reiſe nach Paris gemacht, manche unbedeutende Gegenſtände als Geſchenke für ſeine Dienſt⸗ leute gekauft und unter andern auch die byunte Doſe, von welcher die Rede geweſen, und die der Alte ſo ſorg⸗ fältig für die Sonntage aufbewahrte.„Es war nicht ſowohl der Werth der Geſchenke,“« ſagte er,„was ihnen Freude machte, als der Gedanke, daß der Laird an ſie gedacht habe, als er ſo weit von ihnen war.
Der erwähnte alte Mann war, wie ich bemerkte, ein großer Liebling Scott's. Wenn ich mich recht er⸗


