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Eine Reise auf den Prairien / von Washington Irving
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gekommen waren, ſahen wir endlich an dem Saume ei⸗ ner Prairie zwei oder drei von hohen Baͤumen über⸗ ſchattete Blockhäuſer, die Wohnungen von Creek⸗India⸗ nern, die kleine Farmen umher hatten. Wären es prachtvolle, von allen Ueppigkeiten der Civiliſation ſtroz⸗ zende Villen geweſen, ſo hätten ſie nicht mit größerem Entzücken bewillkommt werden können.

Einige Jäger ritten zu ihnen hinan, um etwas ge⸗ gen den Hunger zu ſuchen; die meiſten jedoch eilten weiter, um die Wohnung eines weißen Anſiedlers auf⸗ zuſuchen, die nicht ferne ſein ſollte. Der Haufe ver⸗ ſchwand bald unter den Bäumen und ich folgte langſam ihrer Spur, denn mein früher ſo raſches und edles Roß ſchwankte unter mir und konnte eben noch einen Fuß dem andern nachſchleifen; ich war aber zu müde und erſchöpft, um es zu ſchonen.

So ſchlichen wir langſam fort, bis ſich am Saum einer dichten Waldgruppe plötzlich ein Grenz⸗Farmhaus dem Auge darbot. Es war ein niedriges Blockhaus, von ſtolzen Bäumen überſchattet; es ſchien aber, als ob ein wahres Schlaraffenland ſich ringsum ausdehnte. Da war ein Stall, dort Scheuer und Speicher, von Ueberfluß ſtrotzend, während Legionen grunzender Schweine, gluck⸗ ſender Truthühner, kackelnder Hennen und ſich brüſtender Hahne um den Farmhof ſchwärmten.

MNein armes abgejagtes und halb verhungertes Pferd hob den Kopf, und ſpitzte bei dieſen wohlbekann⸗ ten Zeichen und Tönen die Ohren. Er ließ einen gluck⸗