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Schauplatz roher Jäger⸗Luſt und Schmauſerei dar. Es war ein großer Jagdtag geweſen, an welchem Jeder Theil hatte. Acht Büffel waren getödtet worden. Flak⸗ kernde Feuer brannten auf allen Seiten; Jedermann ſchmauſ'te gebratene Lenden und Markknochen und das ſaftige Bug, ſo ſehr berühmt unter den Epikuren der Prairien. Höchſt vergnügt waren wir, abſteigen und das kräftige Mahl theilen zu können, denn wir waren ſeit dem Morgen auf unſern müden Pferden geweſen, ohne etwas zu eſſen.
Unſern würdigen Freund, den Kommiſſär, mit wel⸗ chem wir am Anbruch dieſes begebnißreichen Tags in Geſellſchaft abgereiſ't waren, fanden wir in einer Ecke ſeines Zeltes, todtmüde von den Anſtrengungen einer glücklichen Jagdparthie.
uUnſer Diener Beatte hatte, wie es ſchien, in ſeinem Eifer, dem Kommiſſär eine Gelegenheit zu geben, ſich auszuzeichnen und ſeine Waidmannsneigung zu befriedi⸗ gen, ihn ſein halb wildes Pferd beſteigen und einen mächtigen Büffel, der von den Jägern erſchreckt worden, verfolgen laſſen. Das Pferd, das, furchtlos wie ſein Herr, und wie dieſer, ein wenig vom Teufel beſeſſen und überdies mit dem Büffel hinreichend vertraut war, wit⸗ terte und ſah den Büffel kaum, als es wie toll davon jagte und den unfreiwilligen Reiter hierhin und dorthin, er mochte wollen oder nicht, hügelauf und hügelab trug, über Teiche und Bäche ſetzte, über Klüfte und Schluch⸗ ten ſprang, bis es bei dem Büffel war. Statt zur


