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Eine Reise auf den Prairien / von Washington Irving
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mein Pferd auf Piſtolenſchußweite hinan drängen zu können, ſo war es durch den Angriff des Büffels bei der letzten Jagd erſchreckt worden. Endlich gelang es mir; allein meine Piſtole verſagte wieder. Meine Gefährten, deren Pferde weniger raſch und müder wa⸗ ren, konnten die Heerde nicht einholen; endlich hob Hr. L., der hinter der Linie war und nicht weiter konnte, ſeine Doppelflinte und that einen weit hin reichenden Schuß. Er traf einen Büffel grade über den Lenden, zerſchmetterte ſein Rückenbein und warf ihn nieder. Er machte Halt und ſtieg ab, um das Thier vollends zu tödten, während ich mir ſeine Flinte, in der noch ein Schuß war, lieh, meinem Pferde die Sporen gab und die Heerde wieder einholte, die, von dem Grafen ver⸗ folgt, dahin donnerte. Ich brauchte mit meiner jetzigen Waffe das Pferd nicht ſo nahe herzu zu drängen; ich ſuchte mir daher, in gleichlaufender Linie entlang galop⸗ pirend, einen Büffel aus und ſtreckte ihn durch einen glücklichen Schuß auf der Stelle nieder. Die Kugel hatte einen Lebenstheil getroffen; er konnte ſich nicht mehr von der Stelle, wo er fiel, rühren, ſondern lag im Todeskampfe röchelnd da, während die übrige Heerde in tollem Laufe über die Prairie fortſchoß.

Ich ſtieg ab, band mein Pferd an, damit es nicht nachjagte, und trat näher, mein Opfer zu betrachten. Ich bin kein Jäger; die Größe des Wildes und die Aufregung einer abenteuerlichen Jagd hatten mich zu dieſer ungewohnten That geſpornt. Jetzt, da die Erre⸗