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Eine Reise auf den Prairien / von Washington Irving
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wir an das Ufer des Arkanſas hinab, und an eine Stelle, wo die Spuren zahlloſer Hufen, welche ſich alle im Waſſer verloren, andeuteten, daß hier vor kurzem eine Schaar Oſage⸗Jäger auf ihrem Wege zu den Büffelſtep⸗ pen durch den Fluß gegangen war. Nachdem unſere Pferde ihren Durſt in dem Strom geſtillt hatten, ritten wir eine Zeitlang an ſeinem Ufer entlang und dann über Prairien, wo wir in der Entfernung Rauch aufſteigen ſahen und hofften, er ſteige aus dem Lager der Jäger auf. Indem wir dem Pfad, den wir für ihre Spur anſahen, folgten, kamen wir an eine Wieſe, auf der eine Anzahl Pferde graſ'ten. Es waren aber die Pferde un⸗ ſerer Jäger nicht. Etwas weiter erreichten wir ein klei⸗ nes Oſage⸗Dorf an dem Ufer des Arkanſas. Unſere An⸗ kunft machte viel Aufſehen. Eine Menge alter Männer kamen daher und ſchüttelten unſer Aller Hände, während die Frauen und Kinder ſich in Gruppen aneinander ſchmiegten, ſcheu auf uns blickten und unter ſich ſchwatz⸗ ten und lachten. Wir erfuhren, daß alle junge Männer des Dorfes auf einem Jagdzuge begriffen ſeien, und die Frauen, Kinder und Greiſe zurückgelaſſen hatten. Kier hielt der Commiſſär eine Rede von ſeinem Pferde herab, indem er die Hörerſchaft von dem Zwecke ſeiner Sendung unterrichtete, einen allgemeinen Frieden unter den Stämmen im Weſten zu fördern und ſie zu bewegen, alle kriegeriſche und blutdürſtige Gedanken bei⸗ Seite zu legen und keine muthwilligen Angriffe auf die Pawnees zu machen. Dieſe von Beatte überſetzte Rede