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Eine Reise auf den Prairien / von Washington Irving
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ein preux chevalier einen Knappen, der beſſer zu ihm paßte. Der Graf war gut beritten und, wie ich ſchon bemerkt habe, ein kühner und anmuthiger Reiter. Er tummelte ſein Pferd gern und jagte mit ihm in dem ganzen Uebermuthe jugendlichen Feuers umher. Er war in einen ſchönen und gut gemachten Jagdfrack von ge⸗ gerbter Hirſchhaut, die ſchön purpurn gefärbt und mit Seide von bunten Farben ausgenäht war und ihm knapp anlag, gekleidet; das Kleid ſchien von der Hand irgend einer indianiſchen Schönheit zu ſein, womit ſie einen beguͤnſtigten Häuptling ſchmücken wollte. Dabei trug er lederne Beinkleider und Mocaſſins, eine Mütze und eine Doppelflinte, die an einem Riemen quer über ſeinen Rücken hing, ſo daß er, wenn er ſein feuriges Roß an⸗ muthig tummelte, eine ganz maleriſche Figur abgab.

Der junge Oſage pflegte auf ſeinem wilden und ſchön gezeichneten Thiere, das mit rothen Pferdhaarbü⸗ ſchen geziert war, hinter ihm herzureiten, den ſchönge⸗ formten Kopf und die Bruſt unbedeckt, um die Lenden ſeinen Umwurf geſchlagen. Er trug in der einen Hand ſeine Büchſe, mit der andern fuͤhrte er ſein Pferd und ſchien jeden Augenblick bereit, mit ſeinem jungen Ge⸗ bieter auf irgend ein tolles Unternehmen dahin zu flie⸗ gen. Der Graf verſprach ſich mit den feurigen Erwar⸗ tungen der Jugend in Geſellſchaft ſeines jungen⸗Tapfern⸗ manches Abenteuer und manche kühne That, wenn ſie einmal unter den Büffeln, auf dem Pawnee⸗Jagdgebiete wären.