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Eine Reise auf den Prairien / von Washington Irving
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einem wilden Prairie⸗Pferd abſtammte, und es war ein edles Thier, ſtolz, ſchön in ſeinen Bewegungen und treff⸗ lich auf den Beinen. Er hatte Sorge getragen, daß ſeine Pferde auf der Agentſchaft gut beſchlagen wurden. Er ſtellte ſich ein, in allen Beziehungen auf Kampf und Jagd vollſtändig gerüſtet— ſeine Büchſe auf der Schulter, ſein Pulverhorn und die Taſche mit Kugeln an der Seite, das Jagdmeſſer im Gürtel und an dem Sattelbogen ein Knäul von Strickwerk, Lariats oder verſchlungene Stricke, wie man ſie nannte, zum Einfang der wilden Pferde.

So ausgerüſtet und ausgeſtattet gleicht der indiani⸗ ſche Jäger auf der Prairie dem Kreuzer auf der See, vollkommen unabhängig von der Welt und im Stande ſich ſelbſt zu ſchützen und ſelbſt zu erhalten. Er kann ſich von einem Jeglichen losſagen, ſeinen eigenen Weg verfolgen und ſein Schickſal nach Willkühr bereiten. Ich glaubte, Beatte dürfte ſeine Unabhängigkeit fühlen und ſich jetzt, da wir uns in die Wildniß zu wagen im Be⸗ griff ſtanden, uns allen überlegen glauben. Er behielt ei⸗ nen halbſtolzen, mürriſchen Blick und eine große Schweig⸗ ſamkeit bei; ſeine erſte Sorge war, ſeine Pferde abzu⸗ packen und ſie für die Nacht unter ſicheres Obdach zu bringen. Sein ganzes Benehmen ſtand in vollkommenem Contraſt mit unſerm prahleriſchen, ſchnatternden, lärmen⸗ den kleinen Franzoſen. Auch ſchien der Letztere auf den neuen Ankömmling eiferſüchtig. Er flüſterte uns zu, dieſe