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Eine Reise auf den Prairien / von Washington Irving
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fung, und die ganze hergelaufene Schaar nicht zu be ſchreibender Weſen, die, zwiſchen dem geſittigten und wilden Leben inne liegend, die Grenze umſchwärmen, wie jenes zweideutige Geſchlecht, die Fledermäuſe, ſich in den Grenzen des Lichts und der Dunkelheit bewegen.

Das kleine Dorf der Agentſchaft war in einem vollkom⸗ menen Aufruhr; beſonders bot der Schoppen des Schmie⸗ des eine bewegte Scene dar: ein rieſiger Neger beſchlug ein Pferd; zwei Meſtizen machten ſich eiſerne Löffel, um darin Blei zu Kugeln zu gießen. Ein alter Trap⸗ per, in einem ledernen Jagdfrack und Mocaſſins, hatte

ſeine Büchſe an eine Arbeitsbank gelehnt, wahrend er den Meſtizen zuſah und von ſeinen Jagdthaten plauderte; mehrere große Hunde ſtreiften in und außerhalb der Werkſtätte umher oder ſchliefen in der Sonne, während ein kleines Thier, die eine Seite des Kopfes emporhe⸗ bend und das eine Ohr ſpitzend, mit der, kleinen Hunden gewöhnlichen Neugierde, auf das Geſchäft des Beſchla⸗ gens des Pferdes acht gab, als wollte er die Kunſt auch erlernen oder warten, bis die Reihe, beſchlagen zu wer⸗ den, an ihn käme.

Wir fanden den Grafen und ſeinen Begleiter, den Tauſendkünſtler, marſchfertig. Da ſie ſich zu den Oſa⸗ gen begeben, und einige Zeit damit hinbringen wollten, den Büffel und das wilde Pferd zu jagen, hatten ſie die nöthigen Vorkehrungen getroffen, indem ſte den Pferden, mit welchen ſie die Reiſe gemacht, andere von der erſten