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ähnlich, und die lange hinten hinabhangende Scalplocke ausgenommen. Sie hatten hübſche roͤmiſche Geſichter und eine ſtarke, gewölbte Bruſt; da ſie faſt durchgehens ihre Umwürfe um die Lenden geſchlagen hatten, ſo daß Arme und Oberleib bloß blieben, glichen ſie eben ſo vielen edeln Bronzfiguren. Die Oſagen ſind die ſchönſten In⸗ dianer, welche ich im Weſten geſehen habe. Sie haben ſich bis jetzt dem Einfluſſe der Sittigung noch nicht ganz fügen mögen, ſo daß ſie ihre einfache Indianiſche Beklei⸗ dung abgelegt und den Sitten des Jägers und Kriegers ſich entſchlagen hätten; ihre Armuth hindert ſie, einem großen Luxus der äußeren Erſcheinung nachzuhangen. Mit ihnen kontraſtirte eine bunt geputzte Schaar von Creeks. Es iſt nach dem erſten Eindruck etwas ganz Orientaliſches in dem Aeußern dieſes Stammes. Sie kleiden ſich in zitzene Jagdhemden von mannigfachen glän⸗ zenden Farben, mit bunten Franzen geziert; breite mit Knöpfen beſetzte Gürtel umſchließen ſie. Ihre Beinbeklei⸗ dung beſteht aus gegerbter Bockshaut oder aus grunem oder rothem Wollentuch mit geſtickten Kniebändern und Trotteln. Ihre Mocaſſins ſind prachtvoll gearbeitet und verziert; um den Kopf werden bunte Tücher geſchmack⸗ voll gewunden. Außer dieſen ſah man hier eine Menge Trappers*), Jäger, Meſtizen, Creolen, Neger von jeder Farbenabſtu⸗ *) Biberzäger; wir behalten den amerikaniſchen Ausdruck
bei, da er jetzt auf alle ausgedehnt wird, die von der Jagd in den Urwäldern und Steppen leben.


