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Humoristische Geschichte von New-York : von Anbeginn der Welt bis zur Endschaft der holländischen Dynastie ; in sieben Büchern / von Dietrich Knickerbocker
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ſchnallen, Pfeife und jedes andere Anhängſel ſeiner Per⸗ ſon erben, auch Niemand zur Annahme von neuen Er⸗ ſindungen, Verbeſſerungen oder ſonſtigen Neuerungen ge⸗ zwungen werden, ſondern im Gegentheil, Freiheit ha⸗ ben, ſich ſein Haus zu bauen, ſeinem Geſchäft nachzuge⸗ hen, ſeine Wirthſchaft zu führen, ſeine Schweine zu mä⸗ ſten und ſeine Kinder zu erziehen, wie es ſeine Vorfah⸗ ren von unvordenklichen Zeiten gethan hätten. Endlich ſollten ſie alle Begünſtigungen des Handels genießen und nicht gehalten ſeyn, einen anderen Kalenderheiligen an⸗ zuerkennen als den heiligen Nicolaus, der nach wie vor als der Patron der Stadt angeſehen werde.

Dieſe Bedingungen fielen, wie man ſich leicht denken kann, ſehr zur Zufriedenheit des Volkes aus, welches große Luſt bezeigte, ſich ſeines Eigenthums in Ruhe zu erfreuen, und äußerſt ungern in einen Streit einging, wobei ſle wenig mehr als Ehre und blutige Köpſe da⸗ vontragen konnten; gegen erſteres hatten ſie eine philo⸗ ſophiſche Gleichgültigkeit, letzteres aber verabſcheuten ſie.

Durch ſolche ſchlaue Mittel alſo wußten die Engländer

dem ritterlichen alten Gouverneur ſein Volk abſpenſtig

zu machen, welches ihn für feſt entſchloſſen hielt, ſie in

garſtige Ungelegenheiten zu bringen; ſie zauderten nicht, ihr Herz frei auszuſprechen und ihm gradezu das Wider⸗ part zu halten hinter ſeinem Rücken. 1 Wie der mächtige Nordkaper, von toſenden Fluthen und ſchäumenden Strudeln angegriffen und umhergeſto⸗ ßen, ſeinen Lauf unerſchrocken fortſetzt, und von brüllen⸗