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Aber unſer Hans de Laet, der große Holländer, wirft alle dieſe Hypotheſen nieder und ſchreibt die Spuren vom Chriſtenthum und Heidenthum, die ſich im alten Amerika finden, alle dem Teufel zu, der ſich von jeher beſtrebt habe, den Dienſt des wahren Gottes nachzuäffen, worin ihm auch der Padre d⸗Acoſta beiſtimmt.
Dagegen behaupten wieder einige Autoren, worunter Lopez de Gomara und Juan de Leri, die Canaaniten, aus dem Lande der Verheißung der Juden vertrieben, ſeyen ſo von paniſchem Schrecken ergriffen worden, daß ſie geflohen ſeyen, ohne ſich umzuſehen, immer weiter, bis ſie ſich mit heiler Haut in Amerika befunden hätten. Da ſie weder ihre Landesſprache, noch ihre Sitten und Geſichtszüge mitgebracht, ſo vermuthet man, ſie hätten das alles in der Eile zu Hauſe zurückgelaſſen— dem kann ich jedoch meinen Beiſall nicht ſchenken.
Ich übergehe die Vermuthung des gelehrten Hugo Grotius, welcher ein Geſandter und ein Holländer dazu war und daher große Achtung verdient, daß nämlich Nord⸗Amerika von umherſchweifenden Norwegern, und Peru von einer chineſiſchen Colonie bevölkert worden und Mango Capak, der erſte der Inkas, noch ein Chineſe ge⸗ weſen ſey; auch will ich mich nicht dabei aufhalten, daß Pater Kircher den Egyptern, Rudbeck den Scandinaviern, Charron den Galliern, Juffredus Petri einer Schlitten⸗ parthie von Friesländern, Milius den Celtenz der Sici⸗ lier Marinocus den Römern, le Comte den Phöniciern, Poſtel den Mauren, Martin von Angleria den Abeſſi⸗
Irving's Geſch. v. New York. 3


