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der war das Meerſchiff ein Schiff, welches nur durch die Meerenge von Gibraltar fuhr, oder es hieß ſo viel wie In⸗ dienfahrer, ein Schiff erſten Ranges(gleichwie das Tarſis⸗ ſchiff), im rothen Meer gebaut; dieſe letztere Erklaͤrung duͤrften wir aber eigentlich nur dann waͤhlen, wenn wir die Umſchiffung Afrika's fuͤr unmoͤglich hielten, welches wir doch wohl nicht koͤnnen, und ſo bleibt uns mindeſtens die um⸗ ſchiffung von ganz Afrika wie bei Koͤnig Neko. Die Fahrt um Afrika nach Oſtindien, und von da zuruͤck in das rothe Meer, iſt, in der gegebenen Zeit, noch minder wahrſchein⸗ ich als die Neko's, aber doch nicht unmoͤglich, wenn wir annehmen, daß die aͤlteren Schiffer hoͤhere antiche Kennt⸗ niſſe als die ſpaͤteren beſaßen.
Ueber den Periplus Hannonis t Heeren in ſeinen Ideen ꝛc., bei Afrika, ſehr belehrend; er theilt den ganzen Bericht Koͤnig Hanno's als Anlage mit und erklaͤrt ihn fuͤr eine Inſchrift in einem Haupttempel Chartago's, zum oͤffentlichen Denkmal der Fahrt; zu vergleichen iſt da⸗ mit, was Mannert a. a. O. 1. Th. S. 47 ff. beibringt. Anſchaulich erlaͤutern bei Letzterem zwei Karten dieſe und andere Gegenſtaͤnde, die eine, wie Eratoſthenes und Strabo ſich die Erde dachten, und die andere, wie ſie Ptolemaͤus annahm. Der abenteuerliche Periplus des Eudoxus aus Cyzicum nach dem luͤgenhaften Cornelius Nepos wird bei Mannert ꝛc. S. 25 ff. gebuͤhrend abgewieſen.— Die Anſicht Goſſelins, daß ſelbſt Hanno nicht weiter, als bis
zum Cap Nun gekommen ſey, erhaͤlt von Heeren die Be⸗ richtigung, daß ſein ſuͤdlichſter Punkt die Muͤndung des
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