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ſeiner Sammlung nordiſcher Koͤnigsſagen oder Heims⸗ kringla(ſo heißt ſie von den Anfangsworten der Vorrede) mittheilt, nicht die Zweifel verdienen, welche Irving gegen Forſters Anerkenntniß erhebt. In Erlk Guſtaf Geijer's Geſchichte von Schweden 1. Theil, deutſche Ueberſetzung, Sulzbach 1826, Seite 165, iſt die erſte Anſiedlung in Groͤnland alſo beſchrieben:„Ungefaͤhr hundert Jahre nach der Ankunft der erſten(norwegiſchen) Bebauer der Inſel Island(874 J. n. Chr.) gingen andere von da nach Groͤnland*) und ſtifteten Colonieen auf deſſen oͤſtlicher und weſtlicher Kuͤſte.*) Sie fanden ſpaͤterhin im Suͤden
*)„Es war 15 oder 16 Winter, ehe das Chriſtenthum nach Island kam,(ſagt Are Frode Schedae c. 6) alſo 985— 6; denn Island wurde im Jahr 1000 chriſtlich,“⸗
**)„Da die glaubwürdigſten isländiſchen Quellen, Are Frode, Heimskringia ed. Peringsk. T. 1 pog. 337 (wie aus dem Zuſammenhang erhellt) und LKandnama T. 2, c. 14, dieß bezeugen, ſo halten wir uns nicht für berechtigt, mit Eggers die alte Colonie bloß auf die Weſtküſte Grönlands zu beſchränken, wo die neuen däniſchen Colonieen ſind. Mit der alten Colonie hörte alle Gemeinſchaft im 13. Jahrhundert auf. Da in ſpä⸗ reren Zeiten Gröniand wieder beſucht wurde, fanden ſich in dem alten ſogenannten Vesterbygd Ruinen von Häu⸗
ſern und Kirchen(Cranz grönl. Hiſt. S. 377, 380)⸗
Aber dem Osterbygd von Grönland, wohin die Islän⸗ der die alte Hauptcolonie verlegen, hat man ſich aller Verſuche ungeachtet, lange nicht nähern können.
Erſt in neuerer Zeit ſcheinen die Hinderniſſe durch die Veränderung des Polareiſes vermindert zu ſeyn. 1817
ſah der hamburgiſche Schiffer Olof Ocken die Oſtküſte
Irving's Columbus. 10—12, 26


