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Vaters uͤbertrugen ihren Groll auch auf den Sohn. Einer Namens Miguel Paſſamonte, Schatzmeiſter des Koͤnigs, wurde unter dem Schutz und hauptſaͤchlich durch Anreizung des Biſchofs Fonſeca, der gegen den Sohn die unverſoͤhn⸗ liche Feindſchaft gegen den Vater fortſetzte, ſein erklaͤrter Gegner. Eine Menge kleiner Umſtaͤnde verwickelten ihn mit einigen Subalternen der Colonie; auch ſtand ein Ueber⸗ reſt der Gefaͤhrten Roldans gegen ihn auf.*)
Bald hatten ſich zwei Partheien auf der Inſel gebildet, die eine war die des Admirals, die andere die des Schatz⸗ meiſters Paſſamonte. Der letzterenmaßte ſich an, ſeinen An⸗ hang die Parthei des Königs zu nennen. Sie bereiteten dem Don Diego alle moͤgliche Unannehmlichkeiten und ſand⸗ ten die heftigſten und unſinnigſten Verlaͤumdungen uͤber ſein Betragen nach Spanien. Unter andern gaben ſie vor, ein großes Haus mit vielen Fenſtern, welches er baute, ſey zu einer Feſtung beſtimmt, und verſicherten, er habe die Abſicht ſich zum unumſchraͤnkten Herrn der Inſel aufzuwerfen. Koͤ⸗ nig Ferdinand, der nun ſchon in Jahren vorgeruͤckt war, uͤberließ die Angelegenheiten Indiens groͤßtentheils dem Biſchof Fonſeca,“¹) der ihnen von Anfang an vorgeſtanden hatte, und ließ ſich hauptſaͤchlich durch die Rathſchlaͤge die⸗ ſes Praͤlaten leiten, welche den Nachkommen des Columbus nicht ſo leicht guͤnſtig lauteten. Die Klagen aus den Colo⸗ nieen waren kuͤnſtlich ſo dringend dargeſtellt, daß er im
*) Herrera degd. 1. 1. VII. c. 12. **) Herrera decad. 1. 1. VII. c. 12.
Irving's Colunbus. 10— 12. 2


