Teil eines Werkes 
7.-9. Bdchen (1828)
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Diego, wenn ſeine Guͤter die gehoͤrigen Zinſen trügen, eine Kapelle auf der Inſel Hispaniola, die Gott ihm ſo wunder⸗ bar geſchenkt, und zwar in der Stadt Conception in der Vega errichten ſolle, wo taͤglich Meſſen geleſen werden ſoll⸗

ten fuͤr das Heil ſeiner Seele und der Seelen ſeiner Eltern,

ſeines Weibes und aller die im Glauben geſtorben ſeyen. Eine andere Clauſel empfiehlt der Sorge Don Diego's die Mutter ſeines natuͤrlichen Sohnes Fernando, Beatrix En⸗ riquez. Seine Verbindung mit ihr hatte nie den Segen der Kirche erhalten, und entweder dieſer Umſtand, oder ver⸗ ſchuldete Vernachlaͤſſigung derſelben, ſcheint in ſeinen letzten Stunden noch ſein Gewiſſen belaſtet zu haben. Er befiehlt dem Don Diego, fuͤr ihren ehrenvollen Unterhalt Sorge zu tragen,und ſolches geſchehe, fuͤgt er hinzu,zur Ent⸗ laſtung meines Gewiſſens, denn es liegt ſchwer auf meiner Seele.*) Endlich bemerkte er eigenhaͤndig mehrere kleine Summen, die Perſonen an verſchiedenen und entfernten Plaͤtzen ausgezahlt werden ſollten, ohne ihnen zu ſagen, wo⸗

her ſie kämen. Dieſes ſcheinen kleine Gewiſſens ſchulden oder

*) Diego, der Sohn des Admirals, merkt dieſe Verordnung ſeines Baters in ſeinem eignen Teſtament an und ſagt, er ſey von ihm verpflichtet worden, der Beatrix Enriquez jährlich 10,000 Maravedi's auszuzoylen; da er nun glaube, daß er dieſe Auszablung drei bis vier Jahre vor ihrem Tode unterlaſſen habe, ſo befehle er, daß das Feh⸗

lende ihren Erben zugeſichert und ausbezahlt werde⸗ Memorial ajustado sobre la propriedad del ma- yorasgo que fundo d. Christ. Colom§. 245.