— 40— ſich heimlich unter der Mannſchaft Anhaͤnger ihnen das harte Loos der vorzuſtellen und damit gleichen, welches ſie in Schiffsvolk beſtanden au Folge des uͤbelberechnete nach Criminalſtrafen in
zu verſchaffen, Coloniſten auf St. Domingo das luſtige zuͤgelloſe Leben zu ver⸗ Xaragua fuͤhrten. Viele von dem s jenen Subjecten, die man in in Vorſchlags des Admirals, wor⸗ Deportation verwandelt wurden, mit eingeſchifft hatte. Es waren Vagabunden, der Auswurf der ſpaniſchen Staͤdte, und Verbrecher aus den Gefaͤngniſſen Spaniens. Sie waren grade die rechten Leute, die durch dergleichen Vorſtellungen gewonnen werden konnten; ſie ver⸗
ſprachen bei der erſten Gelegenheit auszureißen und ſich mit den Rebellen zu vereinigen,.
Erſt am dritten Tage entdeckte Alonzo Sanchez de Carvajal, der aufmerkſamſte der drei Capitaine, den wahren Charakter der gefaͤhrlichen Gaͤſte„ denen er freien Zutritt an Bord ſeiner Schiffe geſtattet hatte, Jetzt war es zu ſpaͤt; das Unheil war geſchehen. Er und ſeine Mit⸗Capi⸗ taine hielten mehrere ernſthafte Unterredungen mit Roldan und ſuchten ihn zu bewegen, von ſeiner gefaͤhrlichen Oppo⸗ ſition gegen die rechtmaͤßige Gewalt abzuſtehen. Die Ge⸗ wißheit, daß Columbus wirklich auf dem Wege nach der Inſel war, mit Huͤlfätruppen an Bord und mit vermehrter Gewalt, machte auf ſeine Seele großen Eindruck. Er hatte, wie bereits erwaͤhnt, ſeine Freunde auf St. Domingo vor⸗
bereitet, daß ſie ſeine Sache vor dem Admiral fuͤhren und ihn verſichern ſollten,
daß er nur gegen die Ungerechtigkeiten


