Teil eines Werkes 
7.-9. Bdchen (1828)
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drei Caravelen in der Ferne, deren Erſcheinung ſie, in dieſer unbeſuchten Gegend des Weltmeeres, mit Verwunderung und Beſorgniß erfuͤllte. Die Rebellen fuͤrchteten anfaͤnglich, es ſeyen Schiffe, die man zu ihrer Verfolgung abgeſandt haͤtte. Roldan aber, der ſo ſchlau als kuͤhn war, vermu⸗ thete, es ſeyen Schiffe, die von ihrem Laufe abgeirrt, von den Stroͤmungen nach Weſten getrieben und mit den neue⸗ ſten Ereigniſſen auf der Inſel unbekannt ſeyen. Waͤhrend er nun ſeinen Leuten die groͤßte Verſchwiegenheit anbefahl, ging er an Bord, mit dem Vorgeben, er ſey in dieſer Ge⸗ gend ſtationirt, um die Eingebornen im Zaum zu halten und den Tribut einzutreiben. Seine Vorausſetzungen mit den Schiffen beſtaͤtigten fich. Es waren wirklich die drei Cara⸗ velen, die Columbus bei den canariſchen Inſeln von dem Geſchwader detachirt hatte, um Lebensmittel nach der Co⸗ lonie zu bringen. Die Schiffskapitaine kannten die Gewalt der Stroͤmungen nicht, welche durch die caraibiſche See ge⸗ hen, und waren von ihnen weit uͤber ihre Berechnung weſt⸗ lich gefuͤhrt worden, bis ſie endlich an der Kuͤſte von Fa⸗

ragua ankamen.

Roldan und ſeine Begleiter bewahrten ihr Geheimniß drei⸗ Tage mit Vorſicht. Da er fuͤr einen Mann von hohem Anſehn und großer Gewalt gehalten wurde, nahmen die Kapitaine keinen Anſtand, allen ſeinen Requiſitionen nach Lebensmitteln zu willfahren. Er ließ ſich Schwerter, Lan⸗ zen, Armbruſte und vielerlei Kriegsbedarf geben, unterdeſſen waren ſeine Leute in den Schiffsraͤumen umher geſchaͤftig⸗