ſätze des Böſen wirken mit einer verhaͤngnißvollen Geſchaͤf⸗ tigkeit. Alle Anſtrengungen laſſen den beſten Menſchen nur einen kleinen Theil des Guten vor ſich bringen; dagegen ſcheint es in die Macht des allerveraͤchtlichſten Menſchen ge⸗ geben zu ſeyn, unberechenbares Unheil uͤber ſeine Mitge⸗ ſchoͤpfe zu verbreiten.
Die niedrigen Leidenſchaften der weißen Maͤnner, welche ſo vielen Jammer uͤber dieſes unſchuldige Volk gebracht hat⸗ ten, gaben ihnen ſelbſt den verdienten Lohn zuruͤck. An keinem Ort war dieſes augenſcheinlicher zu erkennen, als bei den Bewohnern von Jſabella, den nichtswuͤrdigſten, em⸗ poͤreriſchſten und ausſchweifendſten auf der ganzen Inſel. Die oͤffentlichen Werke blieben unvollendet; die Gaͤrten und Felder, die ſie zu bebauen angefangen, lagen vernachlaͤſſigt da; ſie hatten die Eingebornen durch Qualen und Grauſam⸗ keiten aus ihrer Naͤhe vertrieben und die Gegend rings umher in eine wahre Einoͤde verwandelt. Zu traͤge zur Arbeit und von allen Mitteln entbloͤßt, womit ſie ihrer Faulheit zu Huͤlfe kommen konnten, haderten ſie mit ein⸗ ander, trieben Meuterei gegen ihre Vorgeſetzte und vergeu⸗ deten die koſtbare Zeit abwechſelnd mit Aufruhr und mit Muthloſigkeit. Viele von den Soldaten, die auf der Inſel umher lagen, hatten waͤhrend der letzten unruhen von Krank⸗ heiten zu leiden gehabt, da ſie in indianiſchen Doͤrfern ein⸗ geſchloſſen waren, wo ſie keine Uebungen vornehmen konnten und zu Nahrungsmitteln gezwungen wurden, an welche ſie ſich nicht gewoͤhnen konnten. Die, welche in activem Dienſt


