Teil eines Werkes 
4.-6. Bdchen (1828)
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auf der Jagd nach Utia's zwei Indianer von dem Gefolge des Mayobaner fingen, die auf dem Weg nach einem ent⸗ fernten Dorfe waren, um Brod zu holen. Man fuͤhrte ſie zu dem Adelantado und dieſer zwang ſie, den Platz, wo er ſich verborgen hielt, zu verrathen und zu Fuͤhrern dahin zu dienen. Zwoͤlf Spanier erboten ſich als Freiwillige, um ihn gefangen zu nehmen. Sie zogen ſich ganz nackt aus, faͤrbten und bemalten ihre Koͤrper, daß ſie wie Indianer ausſahen, und verbargen ihre Schwerter in Palmblaͤtter. So brachten die Fuͤhrer ſie bis zu dem verborgnen Aufent⸗ halte des ungluͤcklichen Mayobaner. Sie kamen heimlich zu ihm heran, und fanden ihn umgeben von Weib und Kin⸗ dern und wenigen von ſeinem Gefolge, die Gefahr nicht im mindeſten ahnend. Die Spanier ſtuͤrzten mit gezuͤckten Schwertern auf ſie ein und nahmen ſie alle gefangen. Als dieſe Gefangene zu dem Adelantado gebracht wurden, gab er alle weitere Nachforſchungen wegen des Guarioner auf und kehrte nach Fort Conception zuruͤck.

unter den auf dieſe Art gefangen genommenen India⸗ nern befand ſich die Schweſter des Mayobanex. Sie war die Gemahlin eines anderen Berg⸗Caziken, deſſen Territo⸗ rien bis jetzt von den Spaniern noch nicht aufgeſucht wor⸗ den waren, und ſie hatte den Ruf eines der ſchoͤnſten Wei⸗ ber der Inſel. Ihren Bruder zaͤrtlich liebend, hatte ſie die Sicherheit ihrer eigenen Gebiete aufgegeben und war ihm unter die Felſen und Schluchten gefolgt, theilte mit ihm alle Bedraͤngniſſe und troͤſtete ihn mit weiblichem Mitgefuͤhl und treuer Anhaͤnglichkeit. Als der Cazike ihr Gemahl, der ſie