Teil eines Werkes 
4.-6. Bdchen (1828)
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faſt nicht zu paſſiren war, ſtieg er in ein ſchoͤnes Thal oder eine Ebene herab, welche ſich an der Kuͤſte hinzog und von den Bergen eingeſchloſſen war, die ſich nach dem Meer er⸗ ſtrecken. Sein Vordringen in der Gegend wurde von den ſcharfen Blicken indlaniſcher Kundſchafter bewacht, die zwi⸗ ſchen den Felſen und in den Dickichten der Waͤlder lauerten. Wie die Spanier die Furth eines Fluſſes an dem Eingang der Ebene ſuchten, ſprangen zwei von dieſen Spionen aus den Gebuͤſchen am Ufer. Der eine ſtuͤrzte ſich ſchnell ins Waſſer, ſchwamm durch den Fluß und entkam; der andere wurde ergriffen, und bekannte, daß ſechs tauſend Indianer auf dem jenſeitigen Ufer im Hinterhalt laͤgen und nur ihr Ueberſetzen abwarteten, um ſie anzugreifen.

Der Adelantado ruͤckte mit Vorſicht weiter, und da er eine ſeichte Stelle fand, ſo ging er mit ſeinen Truppen in den Fluß. Sie waren kaum in der Haͤlfte des Stromes, als die Wllden, haͤßlich bemalt und mehr wie Furien als wie Menſchen ausſehend, aus ihrem Hinterhalt hervorbra⸗ chen. Der Wald hallte von ihrem Geſchrei und Heulen wieder. Sie ſchoſſen einen Regen von Pfeilen und Lanzen ab, wodurch, ungeachtet des Schutzes ihrer Tartſchen, viele Spanier verwundet wurden. Der Adelantado aber er⸗ zwang ſich ſeinen Weg durch den Fluß und die Indianer ergriffen die Flucht. Einige wurden erſchlagen, aber ihre Schnellfuͤßigkeit, ihre Bekanntſchaft mit den Waͤldern und

ihre Gewandtheit, ſich durch die verwickeltſten Dickichte zu

ſchlagen und zu winden, ließ es dem groͤßten Theil gluͤcken, den Verfolgungen der Spanier zu entgehen, die mit

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