Teil eines Werkes 
4.-6. Bdchen (1828)
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„Lange lebe der Koͤnig!“ verſah ſeine Leute mit Waffen, Kriegsvorraͤthen, Kleidungsſtuͤcken und was ſie von den oͤffentlichen Waaren wuͤnſchten, ging zu den Gehegen, wo das Rindvieh und andere europaͤlſche Thiere aufgezogen wurden, nahm, was ihm noͤthig ſchien fuͤr ſeine vorhabende

Niederlaſſung, und erlaubte ſeinem Gefolge, von dem uͤbri⸗. gen Vieh zu toͤdten, was ſie zu ihrer augenblicklichen Verproviantirung brauchten. Nachdem er dieſe muthwillige

Verheerung angerichtet, zog er im Triumph von FJſabella weg.*) Indeſſen bedachte er doch die Schnelligkeit und den kraͤftigen Charakter des Adelantado und fuͤhlte, daß ſeine Stellung mit einem ſolchen Feinde im Ruͤcken nur wenig geſichert ſeyn werde, da dieſer ſich aus der gegen⸗ waͤrtigen Verwirrung leicht losmachen und ihn bis in ſein

gehofftes Paradies nach Xaragua verfolgen koͤnne. Er be⸗

ſchloß daher, wieder nach der Vega zu gehen und zu ver⸗ ſuchen, ob er ſich der Perſon des Adelantado ſelbſt bemäͤch⸗ tigen oder ihm in ſeinem jetzigen gelaͤhmten Zuſtande einen Schlag beibringen koͤnne, der ihn zu aller ferneren Beläͤſti⸗ gung unfaͤhig machen muͤſſe. Er kehrte daher in die Naͤhe des Forts Conception zuruͤck, und trachtete auf alle Art, die Beſatzung durch ſchlaue Emiſſaͤre zur Deſebaion oder zu einer Empoͤrung zu verleiten.

Der Adelantado hatte genaue Kunde von den Raͤnken des Feindes und von der Gefahr, in welcher ſeine eisens

³) Hist. der Almirante, cap. 76. Herrers, decad. 3 1. III. G. 7.