Teil eines Werkes 
4.-6. Bdchen (1828)
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waͤhrend Andere die ſchmachvolle Behandlung ſeines Lieblings⸗ weibes als den Hauptgrund der Rache bezeichnen.**) Wahr⸗ ſcheinlich waren es alle dieſe Dinge zuſammen, die endlich den ungluͤcklichen Caziken beſtimmten, den Rathſchlaͤgen der benachbarten Haͤuptlinge Gehoͤr zu geben und zu ihrer Vor⸗ ſchwoͤrung die Haͤnde zu bieten. Es fand eine heimliche Zuſammenkunft zwiſchen ihnen ſtatt, worin ſie einig wur⸗ den, daß ſie an einem ihrer vierteljaͤhrigen Tributtage, wenn ſich eine große Zahl verſammeln koͤnne, ohne Verdacht zu erregen, ploͤtzlich gegen die Spanier aufſtehen und ſie ermorden wollten.*)

Auf irgend eine Weiſe erhielt die Beſatzung des Forts Conception Nachricht von dieſer Verſchwoͤrung. Da ſie nur eine Handvoll Leute und von feindlichen Staͤmmen umgeben waren, ſo wurden ſie fuͤr ihre Sicherheit beſorgt. Sie ſchickten ſogleich einen indianiſchen Boten an den Adelantado nach San Domingo ab und baten um ſchnellen Beiſtand. Wie dieſer Brief ſicher in ſeine Haͤnde kommen ſollte, war eine aͤngſtliche Frage; ihr Leben hing davon ab. Der in⸗ dianiſche Bote konnte weggefangen, und ihm das Schreiben abgenommen werden; denn die Eingebornen hatten entdeckt, daß dieſe Briefe eine wunderbare Macht beſaßen, Nachrich⸗ ten milzutheilen, und bildeten ſich ein, ſie koͤnnten reden,

*) Las Casss hist. Ind. I. I. c. 121. **) Herrera decad, 1, I. III. c. 65. P. Martyr de- cad. 6, 1. V.