Teil eines Werkes 
4.-6. Bdchen (1828)
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konnen, in's Innere, wo ſie die Wohlthat eines beſſeren Clima's und reicherer Vorraͤthe von indianiſchen Lebensmit⸗ teln genoſſen. Er errichtete zu gleicher Zeit eine Kette von militaͤriſchen Poſten zwiſchen Iſabella und dem neuen Ha⸗ fen San Domingo. Sie beſtanden aus fuͤnf befeſtigten Haͤu⸗ ſern, von abhaͤngigen Weilern umgeben. Das erſte war ungefaͤhr neun Stunden von Iſabella und wurde La Espe⸗ ranza genannt. Sechs Stunden davon war Santa Cata⸗ lina. Vier und eine halbe Stunde weiter lag Santiago, und fuͤnf Stunden von da das Fort Conception— welches mit großer Sorgfalt befeſtigt war, da es an dem Fuß der Goldberge von Cibao in der großen und volkreichen Vega und eine halbe Stunde von der Reſidenz ihres Cagiken Gua⸗ rionex lag.*) Nachdem er auf ſolche Weiſe Iſabella von aller unnuͤtzen Bevoͤlkerung befreit und nur diejenigen zuruͤckgelaſſen hatte, welche zu krank waren, um entfernt zu werden, oder fuͤr den Dienſt und Schutz des Ortes und den Bau der Caravelen erfordert wurden, kehrte der Ade⸗ lantado mit einem anſehnlichen Corps von kraͤftigen Leuten nach dem Fort San Domingo zuruͤck.

Mit den auf dieſe Art eingerichteten militaͤriſchen Poſten gelang es einige Zeit, die Eingebornen in Furcht zu halten, aber bald zeigten ſich neue Feindſeligkeiten, die eine Veran⸗ laſſung hatten, welche von den vorigen ganz verſchieden war. Unter den Miſſionaͤren, die den Pater Boyle nach der In⸗ ſel begleitet hatten, befanden ſich zwei von weit groͤßerem

*) Peter Martyr decad. 1. l. V.