Teil eines Werkes 
4.-6. Bdchen (1828)
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Maͤnner ausharren. Die Geſchichte dieſer Inſel bietet fort⸗ waͤhrend Gemaͤlde des Jammers, der dringenden Noth und der Entbehrungen, die durch die unerſaͤttliche Gier nach Gold hervorgebracht wurden. Dieſe hatte die Spanier ganz ge⸗ dankenlos gemacht gegen die minder augenſcheinlichen, aber gewiſſeren und heilſameren Quellen des Wohlſtandes. Alle Arbeit ſchien verlorene Muͤhe, die durch einen laͤngeren Kreislauf ſich erſt belohnen ſollte. Statt den uͤppigen Bo⸗ den umher anzubauen und wahre Schaͤtze aus deſſen Ober⸗ flaͤche zu ziehen, dachten ſie nur an Stroͤme voll Gold und verſchmachteten mitten in der Fruchtbarkeit des Landes.

Wie die Vorraͤthe erſchoͤpft waren, welche Ninjo mitge⸗ bracht hatte, brachen die Coloniſten in ihr gewoͤhnliches Murren aus. Sie nannten ſich vernachlaͤſſigt von Colum⸗ bus, der unter den Schmeicheleien und Luſtbarkeiten des Hofes wenig an ihre Leiden denke. Sie glaubten ſich auch von der Regierung vergeſſen, waͤhrend ſie, ohne Schiff im Hafen, von allen Mitteln entbloͤßt waren, Nachrichten von ihrer ungluͤcklichen Lage nach Hauſe zu ſenden und dort Huͤlfe anzurufen.

Um dieſe letzte Urſache des Mißvergnuͤgens zu heben und einen Gegenſtand zu ſchaffen, um welchen ſich ihre Hoffnungen und Gedanken ſammeln koͤnnten, befahl der Adelantado, daß man auf Iſabella zwei Caravelen fuͤr den Dienſt der Inſel bauen ſolle. Um ferner die Niederlaſſung waͤhrend dieſer Zeit des Mangels von allen unnuͤtzen und unzufriednen Leuten zu befreien, vertheilte er diejenigen, welche zu krank waren, um arbeiten oder Waffen tragen zu