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Indem der Adelantado durch dieſe Theile der Inſel zog, die fruͤher von den Europaͤern noch nicht beſucht worden waren, nahm er dieſelben impoſanten Manoeuvres vor, welche der Admiral bei einer fruͤheren Gelegenheit benutzt hatte, er ließ die Reiterei vorausgehen und betrat alle in⸗ dianiſche Staͤdte in kriegeriſchem Zuge mit flatternden Fah⸗ nen, und unter Trommel⸗ und Trompetenſchall, welches den Eingebornen große Ehrfurcht und Bewunderung ein⸗ floͤßte. 4
Nachdem er ungefaͤhr dreißig Stunden weit gekommen war, gelangte er zu einem Fluß, welcher, aus dem Gebirg von Cibao entſpringend, die ſuͤdliche Seite der Inſel theilt. Er ging uͤber den Strom und ſandte zwei Trupps von je zehn Mann laͤngs der Seekuͤſte hin, um ſich nach Faͤrbholz umzuſehen. Sie fanden große Quantitaͤten, faͤllten viele Baͤume und ſchichteten das Holz in den indianiſchen Huͤtten auf, bis ſie es zur See wegfuͤhren konnten.
Indem ſich der Adelantado mit ſeiner Hauptmacht auf die rechte Seite warf, traf er nicht weit von dem Fluſſe den Caziken Behechio an der Spitze eines großen Heerhaufens ſeiner Unterthanen, mit Bogen und Pfeilen und mit Lanzen bewaffnet. Wenn dieſer in der Abſicht gekommen war, ſich dem Eindringen in ſeine Waldgehege zu widerſetzen, ſo wurde er wahrſcheinlich von der furchtbaren Erſcheinung der Spanier davon zuruͤckgeſchreckt. Er legte ſeine Waffen bei Seite, naͤherte ſich und redete den Adelantado ſehr freund⸗ lich an, indem er erklaͤrte, er ſey auf dieſe Art in Waffen, um einige Doͤrfer laͤngs des Fluſſes zum Gehorſam zu


