Teil eines Werkes 
4.-6. Bdchen (1828)
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näͤmlich aus den weitentlegenen, verſteckten Thaͤlern der apalachiſchen Gebirge hieher ausgewandert ſeyn. Die aͤlte⸗ ſten Nachrichten, die wir von ihnen haben, ſchildern fie

mit den Waffen in der Hand, in beſtaͤndigen Kriegen, ihren

Weg erkaͤmpfend und ihre Heimath veraͤndernd, bis ſie im Laufe der Zeit an der aͤußerſten Spitze von Florida an⸗ kamen. Hier verließen ſie das noͤrdliche Feſtland, uͤberzogen die Lucayo's oder Bahama⸗Inſeln und gelangten von da nach Jahren allmaͤhlig von Inſel zu Inſel uͤber jene weite und gruͤnende Kette von Eilanden, welche das aͤußerſte Ende von Florida mit der Kuͤſte von Paria, auf dem ſuͤd⸗ lichen Feſtlande, in Verbindung bringt. Der Archipelagus, der ſich von Portorico bis nach Tabago erſtreckt, war ihre Feſtungslinie und die Inſel Guadelupe gewiſſermaßen ihre Citadelle. Von hier aus machten ſie ihre Streifzuͤge und verbreiteten den Schrecken ihres Namens uͤber alle umlie⸗

genden Laͤnder. Sie landeten auf dem ſuͤdlichen Feſtlande

und uͤberzogen verſchiedene Strecken der Terra firma. Man hat tief im Innern des Landes, durch welches der Ori⸗ nocco ſtroͤmt, Spuren von ihnen entdeckt. Die Hollaͤnder trafen Colonien von ihnen an den Ufern des Ikouteka, der ſich in den Surinam ergießt, laͤngs dem Esquibi, dem Maroni und anderen Fluͤſſen von Guayana, auch in den Gebieten, welche von den Kruͤmmungen des Cajenne be⸗ waͤſſert werden; und es ſcheint ſelbſt, daß ſie ihre Zuͤge bis zu den Kuͤſten des ſuͤdlichen Oceans ausgedehnt haben, in⸗ dem bei den Ureinwohnern Braſiliens ſich eine Claſſe von Menſchen fand, die ſich Caraiben nannten und ſich von den