Teil eines Werkes 
4.-6. Bdchen (1828)
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ſprochen hatte, eines der entdeckten Laͤnder nach ihrem Klo⸗ ſter zu benennen..

Am 4. November hier landend, beſuchten ſie ein Dorf in der Naͤhe der Kuͤſte; die Einwohner entflohen bei ihrem Anblick, und einige ließen in der Verwirrung und dem Schrecken ſogar ihre Kinder im Stich. Die Spanier he⸗ ſaͤnftigten dieſe mit Liebkoſungen, und banden ihnen Schel⸗ len und andre Kleinigkeiten an die Arme, um ihren Eltern Zutrauen einzufloͤßen. Das Dorf beſtand wie die meiſten auf dieſem Eiland aus zwanzig bis dreißig Haͤuſern, die im Kreis um eine Art von oͤffentlichem Platz erbaut waren. Die Gebaͤude waren gleich denen von Cuba und Hispaniola aus Baumſtaͤmmen mit Rohr und Zweigen zuſammenge⸗

flochten und mit Palmblaͤttern gedeckt; aber ſie waren vier⸗ eckig, nicht rund wie auf jenen Inſeln,*) und jedes hatte ſeinen Porticus oder ein Schirmdach gegen die Sonne. Der Eingang eines dieſer Haͤuſer trug als Verzierungen Bilder von Schlangen, die ganz ertraͤglich in's Holz geſchnitzt wa⸗ ren. Ihr Hausgeraͤthe war daſſelbe; Haͤngmatten von Netzen aus Baumwolle, Geſchirre aus Calabaſchen oder Erde geformt, die den beſten der auf Hispaniola gleichka⸗ men. Große Vorraͤthe von Baumwolle waren aufgeſchich⸗ tet, einige roh, andere zu Garn gedreht und zu Kleidern von ertraͤglicher Weberei verarbeitet; viele Bogen und Pfeile, die letzteren mit ſcharfen Knochen zugeſpitzt. Lebens⸗ mittel ſchienen im Ueberfluß vorhanden. Es gab viele zahme

*) Hist. del Almirante, c. 62.