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Gruppe, welcher er nach ſeinem Schiffe den Namen Mari⸗ galante gab. Hier landete er, entfaltete das koͤnigliche Banner und nahm von dieſer und den benachbarten Inſeln im Namen ſeiner Souveraine Beſitz. Keine Speren von menſchlichen Weſen waren zu ſehen; die Inſel ſchien unbe⸗ wohnt; eine reiche dichte Waldung uͤberzog ſie, wovon ei⸗ age Baume au der Bluͤthe ſtanden, andere mit unbekannten Fruͤchten belaſtet waren, wieder andere von Gewuͤrzen duf⸗ teten— unter ihnen ein Baum, der Bläͤtter wie der Lor⸗ beer trug und den Geruch der Gewuͤrznelke beſaß.
Von hier ſegelten ſte nach einem groͤßeren Eilande, mit einem merkwuͤrdigen Berg, deſſen Gipfel hoch aufſtrebte und Waſſerſtroͤme verbreitete, und den man nachgehends fuͤr den Pik eines Vulkans erkannt hat. Als ſie ſich ihm auf drei Stunden naͤherten, ſahen ſie einen großen Strom uͤber einen Abgrund von ſo ungeheurer Tiefe hinabſtuͤrzen, daß es, um ſich der Worte des Erzaͤhlers zu bedienen, ſchien, als falle er vom Himmel herab. Die Aufloͤſung deſſelben in Schaum beim Herabſtuͤrzen ließ viele anfaͤnglich glauben, es ſey ein ungeheures Gefuͤge von weißen Felſen.*) Die⸗ ſer Inſel, welche die Indianer Turuqueira**) nannten, gab der Admiral den Namen Guadelupe, da er den Moͤnchen von unſrer lieben Frau zu Guadelupe in Eſtremadura ver⸗
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*) Brief des Dr. Chanca.
**) Brief des Dr. Chanca. Peter Martyr nennt ſie Cara⸗ cueirg oder Queraqueira. Decad. 1, lib. II.


