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genſchauern, daß ſie dem Land nahe ſeyen; er befahl daher die Segel einzuziehen und die Nacht ſorgfaͤltig Wache zu halten. Sein Scharfblick hatte ihn auch hier nicht getaͤuſcht. Als der Morgen daͤmmerte, wurde ein hohes Eiland im Weſten entdeckt, bei deſſen Anblick ein Freudenjauchzen durch die ganze Flotte lief. Columbus gab der Inſel den Namen Dominica, ei er Ue au einem Sonntag entdeckt hatte. Indem die Schiffe langſam weiter trieben, ſtieg eine Inſel nach der andern aus dem ruhigen Meer empor, mit gruͤnen⸗ den Waͤldern bedeckt, und große Zuͤge von Papagaien und anderen tropiſchen Voͤgeln ſchwaͤrmten von einer zur andern.
Die Mannſchaft der Schiffe draͤngte ſich jetzt auf das Verdeck, um Gott fuͤr ihre gluͤckliche Reiſe und fuͤr die ſchnelle Entdeckung von Land zu danken; das Salve Regina und andere Lobgeſaͤnge erſchallten aus dem Munde aller Matroſen der ganzen Flotte. Dieſes war die fromme Weiſe, wie Columbus ſeine ſaͤmmtlichen Entdeckungen feierte, und wie ſie im Allgemeinen auch bei den ſpaniſchen und portu⸗ gieſiſchen Seefahrern im Gebrauch war. Gewiß bietet ſich der Seele ein feierliches, erhebendes Gemaͤlde in dieſem Ver⸗ ein von Seeleuten, die ſich ſo zu ſagen zu einer Sabbath⸗
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zwei Kerzen; das Schiffsvolk habe hierbei Freudenthrä⸗ nen vergoſſen und den Heiligen nach der Sitte der See⸗ fahrer begrüßt. Er blieb ungefähr eine Viertelſtunde ſichtbar, dann verſchwand er mit einem hellleuchtenden Bliß, welcher die Schiffenden blendete. Herrera decad. 2. I. IV. c. 10. 3


