Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchen (1828)
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Dazwiſchentreten des Papſtes, an welchen er eine Geſandt⸗ ſchaft abgeordnet hatte, um ſich uͤber die anmaßlichen Ent⸗ deckungen der Spanier zu beklagen, als ſtreckten ſie die Haͤnde nach Laͤndern aus, die ihm durch jene paͤpſtliche Bulle zugeſichert wordenz er begehrte ernſtlich Abſtellung dieſes Eingriffes in ſeine Rechte. Hier war ihm jedoch ſein

vorſichtiger Gegner, wie ſchon gezeigt, zuvorgekommen,

und er war abermals dazu beſtimmt, den kuͤrzeren zu zie⸗ hen. Die einzige Antwort, welche ſeine Geſandte erhielten, war eine Hindeutung auf die Theilungslinie von Pol zu Pol, die von Seiner Heiligkeit ſo weiſe ausgemittelt wor⸗ den.*) Dieſes waren die Zuͤge des koͤniglichen Spieles der Diplomacie, bei welchem die Spielenden um den Beſitz ei⸗ ner neuentdeckten Welt wetteten. Johann II. war erfahren und einſichtsvoll, und hatte liſtige Raͤthe, die ihm bei allen Bewegungen zur Seite ſtandenz aber wo es ſich um tiefe und ſchlaue Politik handelte, war Ferdinand Meiſter des Spiels.

*) Herrera, dec. I. 1. II.

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