Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchen (1828)
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Alonzo und Antonio waren Senjors oder Herren von Coca und Alacyos, und der letztere General⸗Controleur von Ca⸗ ſtilien. Juan Rodriguez de Fonſeca wird von Las Caſas als ein Weltmann geſchildert, mehr zu zeitlichen als zu geiſtlichen Dingen geſchickt, und zu dem unruhigen Amte, Armada's auszuruͤſten und zu bemannen, ganz geeignet. Der hohen geiſtlichen Wuͤrden ungeachtet, zu welchen er emporſtieg, ſchien man ſeine weltlichen Functionen nie mit dieſen heiligen Aemtern unvertraͤglich zu halten. Indem er ſich einer beſtaͤndigen, wiewohl unverdienten Gunſt ſeiner Gebieter erfreute, verwaltete er die Controle der indiſchen Angelegenheiten ungefaͤhr dreißig Jahre. Er muß wohl ohne Zweifel Talente als Geſchaͤftsmann beſeſſen haben, die ihm dieſe Dauer der Oberverwaltung ſicherten; aber er war heimtuͤckiſch und rachſuͤchtig, und in den Genugthuungen die er ſich perſoͤnlich verſchaffte, haͤufte er nicht allein Unrecht und Kraͤnkung auf die ausgezeichnetſten unter den erſten Entdeckern, ſondern er hemmte auch nicht ſelten die Fort⸗ ſchritte ihrer Unternehmungen zum großen Schaden der Krone. Solches war er im Stande, ganz im Stillen und durch ſeine oͤffentliche Stellung geſichert, zu veruͤben. Auf ſein hinterliſtiges Benehmen ſpielen verſchiedentlich, doch in vorſichtigen Ausdruͤcken gleichzeitige Schriftſteller von Ge⸗ wicht und Glauben an, wie der Pfarrer von Los Palacios und der Biſchof Las Caſas; man ſieht es deutlich, daß ſie ſich fuͤrchteten, die ganze Fuͤlle ihrer Empfindungen aus⸗ zuſprechen. Spaͤtere ſpaniſche Schriftſteller, ſtets mehr oder minder durch geiſtliche Oberaufſicht bewacht, haben gleich⸗