Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchen (1828)
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um ihn mit gebuͤhrender Pracht und Auszeichnung zu empfangen, hatten die Herrſcher befohlen, daß ihr Thron oͤffentlich aufgeſtellt werde, unter einem reichen Baldachin von Goldbrokat in einem großen und glaͤnzenden Saale. Hier erwarteten der Koͤnig und die Koͤnigin ſeine Ankunft, ſitzend in ihrer koͤniglichen Pracht, den Prinzen Juan an ihrer Seite, von den Großwuͤrdentraͤgern ihres Hofes, und von dem erſten Adel aus Caſtilien, Palencia, Catalonien und Arragon umgeben, alle mit Ungeduld des Augenblicks harrend, den Mann zu ſehen, der eine ſo unberechenbare Wohlthat auf die Nation gehaͤuft hatte. Endlich trat er herein, in der Mitte einer glaͤnzenden Schaar von Rittern, aus denen er, ſagt Las Caſas, mit einer kraͤftigen, ehr⸗ furchtgebietenden Geſtalt hervorragte, und ſeine ausdrucks⸗ vollen Zuͤge, von dem grauen Haupte noch ehrwuͤrdiger ge⸗ macht, gaben ihm das erlauchte Anſehen eines roͤmiſchen Senators; ein beſcheidnes Laͤcheln ſchwebte uͤber ſeinen Mie⸗ nen und zeigte, daß er ſich der Pracht und Glorie freue, worin er daher zog;*) gewiß, nichts konnte auf ein von edlem Ehrgeiz entflammtes Gemuͤth, welches ſich der großen Dienſte wohl bewußt war, maͤchtiger wirken, als dieſe Be⸗ weiſe der Bewunderung und Dankbarkeit einer ganzen Na⸗ tion, oder vielmehr einer Welt. Als Columbus ſich dem Throne nahete, ſtanden die Herrſcher auf, als empfingen ſie eine Perſon vom hoͤchſten Range. Er beugte die Kniee

) Tas Casas hist. Ind. I. I, c. 78. MS.