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ſo ſah ſeine Reiſe dem Zuge eines Herrſchers aͤhnlich. Wo er durchkam, ſtroͤmten die Bewohner der Umgegend herzu, beſetzten die Landſtraßen und uͤberſchwemmten die Flecken und Doͤrfer. In den großen Staͤdten waren die Straßen, die Fenſter und Balkone mit ungeduldigen Zuſchauern ge⸗ fuͤllt, und die Luft erſchallte von Jubelgeſchrei. Seine Durchreiſe wurde immer durch den Andrang von Menſchen gehemmt, die ihn durchaus ſehen wollten, wie auch die In⸗ dianer, die man mit großer Verwunderung anſtarrte, als ob ſie die Bewohner eines anderen Sternes waͤren. Es war unmoͤglich, die ſtuͤrmiſche Neugierde zu befriedigen, die ihn und ſeine Leute an jedem Ort, wo ſie verweilen muß⸗ ten, mit tauſend Fragen uͤberfiel; die Geruͤchte hatten ſich im Munde des Volkes wie gewoͤhnlich vergroͤßert, und die neuentdeckte Welt wurde mit allen Arten von Wundern an⸗ gefuͤllt.
Es war ungefaͤhr um die Mitte des Aprils, als Colum⸗ bus in Barcelona ankam, wo denn alle Vorbereitungen gemacht waren, um ihn aufs feierlichſte und glaͤnzendſte zu empfangen. Die Milde und Heiterkeit des Wetters und der Jahrszeit in dieſem beguͤnſtigten Klima trugen das ihrige dazu bei, den Glanz der denkwuͤrdigen Feierlichkeit zu erhoͤhen. Als er ſich der Stadt naͤherte, kamen ihm viele von dem juͤngeren Adel des Hofes und Hidalgos von ſtatt⸗ lichem Anſehen mit einer großen Volksmenge entgegen, um ihn zu begruͤßen und zu begleiten. Sein Eintritt in die edle Stadt iſt mit einem jener Triumphe verglichen worden, welche die Roͤmer ihren Eroberern zu geſtatten gewohnt


