Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchen (1828)
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tobt hatte; aber wie ſie hoͤrten, daß dieſes vom Sturm umhergeſchleuderte Schiff Nachrichten von einem fremden Welttheile jenſeits des Oceans bringe, wurden ſie von Ver⸗ wunderung und Neugierde erfuͤllt. Auf die Frage der Schiffer, wo man die Caravele ſicher vor Anker legen koͤnne, antworteten ſie mit einem Fingerzeig auf eine Bucht in der Naͤhe; aber wie das Boot abſtoßen wollte, uͤberredeten ſie drei von den Matroſen, an der Kuͤſte zu bleiben und ſie mit den naͤheren Umſtaͤnden dieſer beiſpielloſen Reiſe zu er⸗ freuen.

Am Abend begruͤßten drei Leute von der Inſel die Ca⸗ ravele, und ein Boot wurde an ſie abgeſchickt, das ihnen gebratenes Gefluͤgel, Brod und Erfriſchungen aller Art von Juan de Caſtanjeda, Gouverneur der Inſel brachte, welcher ein Bekannter von Columbus ſeyn wollte und ihm viele Gruͤße und Gluͤckwuͤnſche uͤberbringen ließ. Er entſchuldigte ſich mit der ſpaͤten Tageszeit und entfernten Wohnung, daß er nicht ſelber gekommen ſey, verſprach ihn aber am näͤch⸗ ſten Morgen zu beſuchen und mehr Erfriſchungen mitzubrin⸗ gen, wie auch die drei Maͤnner, die er noch immer zuruͤck⸗ hielt, um ſeine außerordentliche Neugierde hinſichtlich dieſer Reiſe zu befriedigen. Da an der benachbarten Kuͤſte keine Haͤuſer waren, ſo blieben die Boten die Nacht uͤber an Bord.

Am folgenden Morgen erinnerte Columbus ſeine Leute an ihr im Angeſichte der Gefahr abgelegtes Geluͤbde, eine fromme Proceſſion an dem erſten Orte, wo ſie landen wuͤr⸗ den, zu vollbringen. Bei der benachbarten Kuͤſte, nicht