Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchen (1828)
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als ſchienen ſie die Welt mit einem Chaos zu begraͤnzen, in welches keine Vermuthung eindringen koͤnne, und jeder Ver⸗ ſuch einer Unternehmung gefuͤrchtet werde. Wir beduͤrfen keiner entſchiedneren Beweiſe dafuͤr, nach der Beſchreibung, welche erif al Edrizi, genannt der Nubier, ein ausgezeich⸗ neter arabiſcher Schriftſteller, deſſen Landsleute im Mittel⸗ alter die kuͤhnſten Schiffer waren und alles inne hatten, was man damals in der Geographie wußte, von dem atlantiſchen Meere liefert: 3

Der Ocean, bemerkte er,umgibt die letzten Gren⸗

zen der bewohnten Erde und alles dahinter iſt unbekannt.

Niemand war noch im Stande, irgend etwas daruͤber in's Klare zu ſetzen, wegen der ſchwierigen und gefahrvollen Schiffahrt, des großen Dunkels, der unermeßlichen Weite und der haͤufigen Stuͤrme deſſelben, aus Furcht vor ſeinen großen Raubſfichen und unbezaͤhmbaren Winden; doch befin⸗ den ſich viele Inſeln darin, einige bevoͤlkert, andere unbe⸗ wohnt. Kein Seefahrer wagt es, in die weiten Gewaͤſſer einzudringen, oder wenn es irgend unternommen worden, ſo geſchah es nur, indem man die Kuͤſten im Auge behielt, ohne den Muth zu haben, ſich von ihnen zu entfernen. Die

Wellen dieſes Meeres, wiewohl ſie ſich hoch wie Berge

thuͤrmen, tragen ſich, ohne zu berſten; denn wenn ſie ber⸗ ſteten, ſo wuͤrde es den Schiffen unmoͤglich ſeyn, ſie zu durchfurchen.*³)

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*) Xerif al Edrizi's Beſchreibung von Spanien; Conde's ſa⸗ niſche Ueberſetzung, Madrid 1799.