Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchen (1828)
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In ſeiner reichen und ſeltnen Bibliothek fand ich eine der beſten Sammlungen uͤher die Geſchichte der ſpaniſchen Colonieen, worunter viele Documente wa⸗ ren, nach welchen ich anderwärts vergeblich geſucht haben würde. Dieſe Werke ſtellte er zu meiner völlig freien Benutzung, mit einer Liberalität und einem Vertrauen, wie ſie bei den Beſitzern ſolcher ſeltnen und werthvollen Werke wenig angetroffen werden; ſeine Bibliothek ward meine Hauptquelle im Verlauf der unternommenen Arbeit.

Ferner ſtanden mir die Königliche Bibliothek zu Madrid und die Bibliothek des Jeſuiten⸗Collegiums von St. Iſidor, zwei berühmte und ausgedehnte Sammlungen, bei welchen große Ordnung und Libe⸗ ralität herrſcht, zu Gebote. Von Don Martin Fer⸗ nandez de Navarrete, welcher viele bedeutende und intereſſante Actenſtücke näherer Belehrung mittheilte, die er im Laufe ſeiner Nachforſchungen entdeckt hatte, wurde mir der freundlichſte Beiſtand gelei⸗ ſtet: und ich kann mich nicht enthalten, dem beharr⸗ lichen Eifer dieſes würdigen Mannes meine Bewun⸗ derung zu zollen, als eines der letzten Veterane der ſpaniſchen Literatur, welcher in ſeinen Studien faſt