Teil eines Werkes 
4. Theil (1827)
Entstehung
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melte der Altewirſt Du bald erfahren, wo ſie iſt; doch wenn Liebe nicht ſtaͤrker als Haß iſt, erfaͤhrſt Du es zu Deinem Unheil!

Carl ſann auf die dunkeln Worte und ſuchte Troſt fuͤr ſein unruhiges Herz darin zu finden. Der Alte ſchien noch mehr ſagen zu wollen, allein ploͤtzlich wurde ein durchdringendes Geſchrei aus dem Innern des Thurmes vernommen; der Wahrſager erblaßte, und mit dem Ausrufe:die Lampe! aus dem Wege! ſtuͤrzte er außer ſich die Schneckentreppe hinab, indem er Carln ſo gewaltſam zur Seite ſtieß, daß er das Gleich⸗ gewicht auf der Thurmzinne verlor, und mit dem Kopfe uͤber die Mauer hinausfiel. Carl ſah in die unermeßliche Tiefc hinab, hielt ſich aber feſt und kroch an die Treppe zuruͤck; in einem Au⸗ genblicke war der Alte eingeholt, und als nun die geheime Thuͤre zu der Thurmhalle aufflog, ſchlug eine große Flamme ihnen entgegen. Die Luken und die breterne Bekleidung brannten, und am ſteinernen Tiſche, mit den auflodernden Schriften vor ſich, ſaß die abgezehrte weibliche Geſtalt, und lachte und ſang mit wildem Ge⸗ ſchrei, von den verzehrenden Flammen umgeben.