Teil eines Werkes 
4. Theil (1827)
Entstehung
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25⁵

Carl bewahrte jedes Wort in ſeiner Seele auf, als gelt es dem Heile des Koͤnigs und des Landes, obgleich er nicht einſah, wie dieſe Worte den Koͤnig troͤſten oder beruhigen konnten, weil ſie ihm vielmehr eine ungluͤckliche Wahrſagung zu enthalten ſchienen. Schon auf dem Herwege hatte es Bedenklichkeiten bei ihm erregt, Rath und Troſt bei einem ſo verrufenen Wahrſager, der des Umganges mit böſen Geiſtern verdaͤchtig war, zu ſuchen; allein ſo lange er nur die Auf⸗ traͤge ſeines Herrn ausrichtete, hatte er jeden Scrupel beſeitigt; nun aber war er nahe daran, ſich fort zu begeben, ohne das zu erfragen, was ihm ſelbſt ſo ſchwer auf dem Herzen lag.

Begehrſt Du mehr zu wiſſen fragte der Kullenmannſo ſey ſchnell; es ſteht ein Ungluͤcksſtern uͤber unſern Haͤuptern!

Ach Rigmor! Rigmor! ſeufzte Carl, und fragte nun den Alten in ſeinem eigenen Namen, ob er wuͤßte, wo ſeine Gattin ſey, und ob er ohne ſuͤndhafte und verbotene Kuͤnſte ihm ſagen koͤnne, ob er ſie in dieſer Welt noch wieder ſe⸗ hen wuͤrde?

Koͤmmſt Du lebendig von hinnen, mur⸗