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geſchafft, und daß man ihm nun bald See⸗ lenmeſſen leſen und dann den Deckel ſeines Sar⸗ ges zuſchließen koͤnne.— 1
Graf Heinrich ſetzte indeſſen, wie ein andaͤch⸗ tiger Pilger, die Reiſe in ſeine Heimath fort, und wegen ſeiner Froͤmmigkeit und Demuth von ſeinen Landsleuten höchlich bewundert, ging er zu Fuß durch ſeine ganze Grafſchaft durch bis nach Schwerin. An einem klaren Wintertage zeigte ihm endlich die untergehende Sonne in der Ferne den See bei Schwerin und die hohen Thuͤrme des Schloſſes. Er hemmte die Schritte und ſann darauf, wie er ſeine ſchoͤne Gemahlin uͤberraſchen und ſich von ihrer Treue uͤberzeugen koͤnnte. Denn ſeine ſtarke Neigung zur Eifer⸗ ſucht hatte ihn waͤhrend der heiligen Wallfahrt nicht verlaſſen.— Je mehr er der Heimath nahete, deſto thörichter kam es ihm vor, auf die Treue einer ſchoͤnen Hausfrau, die nicht ſtrenge
gepruͤft worden war, zu bauen. So wie er in
dieſen Gedanken langſam vorwaͤrts durch den ſchwarzen, entblaͤtterten Eichenwald ſchritt, ge⸗


