Teil eines Werkes 
3. Theil (1827)
Entstehung
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ner Ohnmacht nahe, und Kirſtine rief erſchrocken ihre Dirnen. Ein gefaͤhrlicher Ruͤckfall hatte die junge Mutter betroffen und Meiſter Harfenſaite wurde gerufen; Jungfrau Kirſtine war untroͤſtlich, ſie glaubte zu empfinden, daß die Theilnahme der Koͤnigin an ihrem Herzensweh dies Ungluͤck veranlaßt haͤtte. Dieſer ploͤtzliche und gefaͤhrliche Ruͤckfall unterbrach mit allgemeinen Schrecken das Feſt auf Ribehuus. Der Koͤnig warf den getaͤfelten Tiſch um, und ſprang auf, um zu der Koͤnigin zu eilen. So auch die Koͤnigin Regitze; allein der Arzt verwehrte Allen den Eingang, und gebot nur Stille und Ruhe. Auf einen Wink des Koͤnigs war das Schloß auf einmal wie aus⸗ geſtorben, und nur in Ribe und in der Umge⸗ gend zeugten die vielen fortziehenden Gaͤſte und das unruhige Volksgewimmel von der Feierlich⸗ keit des Tages und der zerſtoͤrten Freude.

Es war ſpaͤt in der Nacht. Vor dem Thore des Schloſſes ſtand Thorgeir Danaſkald ſtill und wehmuͤthig neben Carl von Riſe, und betrachtete das große ſinſtere Schloß, das kurz vorher von Fackeln und Lichtern glaͤnzte, und vom Becherklang und feſtlichem Geraͤuſch wiederhallte, wo aber nun die