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hinein. Die feinen, goldenen, ſeidenen Haare waren auch die ihrigen; doch ſah ſie nur in dem Kinde den Sohn des ſiegreichen Waldemars, und betete nur, daß der Knabe gut und fromm und dem Könige und dem Volke zur Freude und zum Segen werden moͤge.
Ihre Mutterfreude an dem kleinen Walde⸗ mar, wie ſie ihn ſchon nannte, war ſo groß, daß ſie alle uͤbrigen Kraͤfte aufrieb. Die Folgen des Schreckens von jenem Abend am Strome, und die traurigen Todesgedanken, hielten ſie noch auf dem Krankenlager, als ſie den Brief des Koͤnigs empfing, in welchem er ſich freuete, ſie bald als gluͤckliche Mutter ſehen und ſeinen Erſtgeborenen aus ihren Armen empfangen zu koͤnnen.
Prinzeſſin Regitze, die den Eheantrag des Koͤnigs Erich angenommen hatte, las in derſel⸗ ben Stunde mit gleichmuͤthiger Zufriedenheit ein Schreiben von dem Bruder, in welchem er, ſo wie er auch ſchon der Koͤnigin gemeldet hatte, anzeigte: daß er am erſten Tage des naͤchſten Monats, der bei Empfang der Briefe faſt her⸗ angeruͤckt war, ein großes Siegesfeſt auf Ribe⸗


