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erſchrecken denkt! um Gottes willen! ſchnell fort von hier!"”“
Die Köͤnigin erhob ſich ſchwankend, um aus dem Kahne zu ſteigen; da ſang die geheimniß⸗ volle Stimme wehmuͤthig und herzlich wieder:
Du darfſt nicht weinen, o! darob nicht!
Dir ſtralt ja entgegen des Himmels Licht; Das Meerweib tanzt in der Halle.—
Das Himmelreich iſt ja Dein Heimaths⸗Ort, Dein harren ja Freude und Friede dort; Doch das Meerweib tanzt in der Halle.—*
Nur mit Muͤhe gelang es der Jungfrau Kirſtine, der Koͤnigin aus dem Kahne zu hel⸗ fen, die bleich und ohnmaͤchtig in ihre Arme ſank.—.
„Jeſus Maria!“ rief das bange Maͤdchen, als ſie in demſelben Augenblicke ein ploͤtzliches Plaͤtſchern, wie von Ruderſchlaͤgen oder von ei⸗ nem Schwimmenden, vernahm,— doch dies Geraͤuſch wurde allmaͤhlich ſchwaͤcher und ſchwaͤ⸗ cher, und verlor ſich zuletzt, wo der Strom ge⸗ gen das Meer hin ſich erweitert.
2 Aus den Kaͤmpenliedern.


