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„Nun wandte ſich der König ſcherzend an den ſtattlichen Grafen Engelbret, der zu ſeiner Linken ritt:„Fuͤrchtet Eure junge Frau nicht, Euch unter die ſchoͤnen Frauen im Boͤhmenlande hinaus⸗ reiſen zu laſſen?“ fragte er.
„Meine Gattin iſt zwar etwas eiferſüchtig,
hoher Herr!“ erwiederte der Graf in demſelben ſcherzhaften Ton:„indeſſen glaubt ſie nicht, daß
wegen meiner Treue viel im Boͤhmenlande zu fuͤrchten ſey. Ja! ginge unſere Reiſe nach Flan⸗ dern oder Portugal, waͤre es vielleicht eine andre Sache!“
„Wie ſo?“ fragte der Koͤnig,„lind denn die flanderiſchen oder portugieſiſchen Schoͤnen ſo gefaͤhrlich und unwiderſtehlich?“
„Das behauptete wenigſtens meine Gattin vor einem Jahre, als ich von dem flanderiſchen Grafenhof in Gent zuruͤck kam, und nicht umhin konnte, die Schweſter des Grafen Ferdinand, die portugieſiſche Prinzeſſin Beengierd, als das ſchoͤnſte Weib, das ich je in der Welt geſehen
hatte, zu preiſen, ohne jedoch mit meinem Haus⸗
kapellan glauben zu koͤnnen, daß ſie durch Zau⸗
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