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ſeinen geheimen Lucubrationes kennnen lernen, und vielleicht ihn laut mit ſich ſelbſt von ſeinen großen heimgegangenen Freunden reden hoͤren, wie ſeine Gewohnheit iſt, nach dem, was mir der Abt Gaufred berichtet hat; allein es iſt nicht huͤbſch, den Freund, ſelbſt in ſeinem beſten und ruhmwuͤrdigſten Beruf, zu belauſchen, und wir haben auch keine Zeit zu verlieren.— Friede von Gott, hochwuͤrdiger Herr Bruder und Freund,“ fuhr er nun mit lauter Stimme fort, und legte die Hand auf Saxos Schulter.
Saxo wandte ſich mit einem ruhigen, aber ſonderbar feierlichem Ausdruck, als einer, der viel eher einen Beſuch aus der Geiſterwelt, als Gaͤſte von Lund, Roeskild und QOm zu ſehen erwartete,
langſam um. Als er den Erzöiſchof erkannte, ward er froh uͤberraſcht.— Sobald er es ver⸗ mochte, ſchob er den Seſſel zuruͤck, und empfing die liebevolle Umarmung des Erzbiſchofs mit herzlicher Freude; als er aber die beiden fremden Herrn gewahrte, und der Bruder Gunner, als 4 ſein großer Verehrer, der ſich lange auf ſeine Bekanntſchaft gefreuet habe, ihn begruͤßte, da wurde der beſcheidene Grammatieus ganz beſchaͤmt;


