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chen buͤrgerlichen Kriegen fuͤr Swend Grothe ge⸗
fallen war.— Kariſe⸗Burg und Gut hatte
Waldemar I. als ein verſcherztes Lehn, ſei⸗
nem ſeiner tapferſten Kriegsleute, Radulph, ge⸗
ſchenkt.— Der kleine vaterloſe Carl von Niſe, ſo nannte man den Knaben, wurde ſo wie auch die Mutter und ſeine beiden Schweſtern ſo wohl von dem alten wackern Radulph, bey dem ſie wohnten, als von dem freigebigen Erzbiſchof in Lund, edelmuͤthig unterſtuͤtzt; allein da Radulph ſelbſt drei Söhne beſaß, hatte Carl keine Hoff⸗ nung, zum Beſitz der verſcherzten Guͤter ſeines Vaters je wieder zu gekangen.— Deshalb wollte der gelehrte Andreas, ungeachtet der Knabe ei⸗ nen unwiderſtehlichen Trieb zum Ritterſtande in ſich ſpuͤrte, ihn zu einem gelehrten Manne und kuͤnftigen Praͤlaten bilden.— Deswegen brachte ihn der Erzbiſchof nun mit, um ihn in die Schule bei den gelehrten Berhardinern in Sorse, unter Saxos beſondere Aufſicht zu ſetzen. Carl von Riſe war ein ſchoͤner Knabe mit lockichtem gel⸗ ben Haare, und kuͤhnen ſchwarzblauen Augen; um ſeine kurze blaue Jacke hatte er den ſtattli⸗ chen Guͤrtel des Bruder Gunner gebunden, die
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