Teil eines Werkes 
1. Theil (1827)
Entstehung
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IV

Ueberſetzer hat ſich keine Abaͤnderungen erlaubt, nur hier und da einzelne Perioden abgekuͤrzt oder Kleinigkeiten weggenommen, die fuͤr den Auslaͤnder, der mit der Localitaͤt unbekannt iſt, kein Intereſſe haben konn⸗ ten. Gluͤcklich hat der Verfaſſer die alten Volkslieder in ſeiner Dichtung benutzt, und

ein ſehr anziehendes Bild von der frommen Dogmar aufgeſtellt, deren Andenken bis auf die ſpaͤteſten Zeiten unter dem Volke lebt, und deren unſchuldige Froͤmmigkeit ſo allge⸗ mein anerkannt war, daß ihrem ſchuldloſen Gewiſſen keine große Suͤnde beigelegt wer⸗ den konnte, als daß ſie an einem Feiertage ihre aufgeriſſenen Aermel wieder ausgebeſ⸗ ſert hatte.

Moͤge ſowohl das leſende Publikum als der Verfaſſer die Verdeutſchung dieſes nor⸗ diſchen Werkes, die wenigſtens mit Liebe durchgefuͤhrt iſt, auch mit Liebe und Wohl⸗ wollen aufnehmen.

L. Kruſe.