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Laßt nur eure Maͤhren, und kommt hierher, rief Walther wieder. Haltet die Pferde, daß ſie nicht wieder davon rennen, ich will in den naͤchſten Ort eilen, und Huͤlfe holen.—
Der Herr braucht nicht weit zu gehen, die Station muß gleich in der Naͤhe ſeyn.
Walther eilte fort, und erreichte auch nach einer Viertelſtunde das Staͤdtchen. Die Leute wun⸗ derten ſich nicht wenig, einen Reiſenden athemlos, ohne Hut und Stock, und mit Blut an den Haͤn⸗ den eintreten zu ſehen; inzwiſchen machten ſich meh⸗ rere herbei, und ließen ſich, als er das Noͤthigſte
geſagt hatte, in Hoffnung einer tuͤchtigen Beloh⸗
nung, bereitwillig finden, ihm mit einem Trag⸗ bette und einer Laterne zu folgen. Man fand noch alles, wie es verlaſſen worden war⸗ Vor allem wurde der lebloſe Paſſagier auf das Tragbette ge⸗ legt, dann die Chaiſe aufgerichtet, die zerbroche⸗ nen Hinterraͤder mit Stricken zuſammengebunden, und die ruhig gewordenen Pferde angeſchirrt⸗ So ging der Zug langſam nach dem Staͤdtchen zuruͤck, in deſſem beſten und einzigen Gaſthaus Quartier gemacht wurde. Gluͤcklicherweiſe wohnte ein Arzt und ein Chirurg in der Naͤhe, dieſe eilten bereit⸗ willig herbet, um ihre Kunſt zu verſuchen. Waͤhrend dieß geſchah, naͤherte ſich Walther dem Poſtillon, der ſeines Sturzes vergeſſend ſich
ganz gemuͤthlich an ein großes Stuͤck Braten ge⸗ 1 macht


