Teil eines Werkes 
3. und letztes Bändchen (1822)
Entstehung
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Kutſchenſchlag gegenuͤber lag; mit unſaͤglicher Muͤhe gelang es ihm endlich, den Lebloſen herausziehen, und neben dem Wagen niederzulegen. So viel noch die Dunkelheit erlaubte, ſah er, daß es ein ſchon etwas aͤltlicher Mann war, das Geſicht, wel⸗ ches nach der Seite zu gelegen hatte, wo der Wa⸗ gen auf der Erde fortgeſchleift worden war, ſchien ſehr gelitten zu haben, und war mit Blut bedeckt. Ob er todt, oder nur ohnmaͤchtig ſey, ob Glieder gebrochen waren, oder nicht, konnte Walther nicht unterſcheiden. Aber was nun anfangen? ſollte er alles liegen und ſtehen laſſen, und nach dem naͤch⸗ ſten Ort nach Huͤlfe eilen? oder warten, bis jemand vorbeikommen wuͤrde? Einen Augenblick ſtand er nachſinnend und verlegen, da riß ihn das Aech⸗ zen und Fluchen des Poſtillons aus der Verlegen⸗ heit, der unverletzt, aber von dem Fall einige Zeit betaͤubt, jetzt nachgewankt kam, um zu erfahren, was aus Wagen und Pferden geworden ſey. Wal⸗ ther ſchrie ihm zu, ſich zu eilen, denn ſein Paſſa⸗ gier liege wie todt da.

Hat ſich was zu eilen, brummte dieſer, und wankte naͤher, bin ſelber ſd lahm, als waͤr' ich aus dem Himmel in die Hoͤlle gefallen. Aber ſo geht's, haͤtte der Herr mit meinen Maͤhren gefah⸗ ren, die waͤren ihm nicht durchgegangen, denn ſie ſind hagelduͤrr und alles gewohnt. Muß der verdammte Gruͤnrock kommen, und mich vom Bock puffen.

Laßt