Walthers Reiſe nach der Reſidenz.
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Un die Zeit, wo die Felder, ihres goldnen Aeh⸗ renſchmucks beraubt, nur noch den Glockenklaͤn⸗ gen weidender Heerden horchen koͤnnen, weil der Geſang der Voͤgel verſtummt iſt, und die Schwal⸗ ben ſchon uͤbers Meer gezogen ſind, wanderte Walther aus L., um in der freien Natur von dem ſeit einem halben Jahr eingeſchluckten Schul⸗ ſtaub zu geneſen, mehr noch um Geiſt und Herz zu erfriſchen, und neuen Muth fuͤr die Folge zu ſchoͤpfen. Er gedachte ſich durch eine kleine Reiſe zu zerſtreuen, denn er fuͤhlte wohl, daß auch die groͤßte Begeiſterung fuͤr das Alterthum und ſeine Heroen in dem engen Schulzimmer weder wach⸗ ſen, noch recht gedeihen koͤnne, und leider mußte das auch ſelbſt bei dem brennendſten Feuer, das ihn durchgluͤhte, geſchehen, da in der kleinen Stadt, die ihn jetzt als Rector admirirte, die e latei⸗


