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4. Quaſimodo's Verheirathung.
Wie wir ſagten, war Quaſtmodo am Todestage der Zigeunerin und des Archidiakonus aus Notre⸗Dame ver⸗ ſchwunden. Man ſah ihn nicht wieder und wußte nicht, was aus ihm geworden war.
In der Nacht, welche auf Esmeralda's Hinrichtung folgte, hatten die Henkersknechte ihre Leiche vom Galgen gebunden, und ſie, wie es damals Sitte war, in den Keller von Montfaucon getragen.
Montfaucon war, wie Sauval ſagt, der älteſte und prächtigſte Galgen im Königreich. Zwiſchen den Vorſtädten du Temple und St. Martin, ungefähr hundert und ſechzig Toiſen von den Pariſer Mauern, und einige Armbruſt⸗ ſchüſſe von der Courtille entfernt, ſah man auf dem Gipfel eines ſich ſanft erhebenden Hügels, der aber noch immer groß genug war, um einige Stunden weit geſehen werden zu können, ein ſonderbar geſtaltetes Gebaude, das einem celtiſchen Cromlech, wo ja auch Menſchenopfer gebracht wurden, ziemlich gleich war.
Man denke ſich auf dem Gipfel eines Gipshaufens ein großes gemauertes Parallelepipedum, 15 Fuß hoch, 30/ breit und 40“ lang, mit einem Thor, einer Auffahrt und einer oberen Fläche, auf dieſer Fläche 16 ungeheure Pfeiler von Stein als Kolonnade an dreien der vier Seiten, 13 Fuß hoch, und auf dem Gipfel mit ſtarken Balken, von wo Ketten hinabhängen, verbunden; an allen Ketten Skeleite, in der Ebene, welche dies Gebäude umgibt, ein ſteinernes Kreuz und zwei Galgen zweiten


